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Pflegeberater § 7a SGB XI und Case Manager dgcc anerkannt in Kooperation mit der Universität Witten/ Herdecke (PB CM E-2016-a)

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Freiwillige Registrierung für PflegendeFür diese Fortbildung können Sie
40 Punkte geltend machen.


Beschreibung:

Auf zwei Beinen sicher in die berufliche Zukunft:

Weiterbildung Kombination Pflegeberatung § 7a SGB XI- und Case Management


Pflegeberatung und Fallmanagement gewinnen zunehmend an Bedeutung, um die gesetzlichen Ansprüche von Patienten auf Unterstützung und Orientierung bei der Inanspruchnahme gesundheitsbezogener Dienstleistungen zu erfüllen.
Neueste gesetzliche Änderungen wie die Aufwertung des Entlassungsmanagement als Teil der Krankenhausbehandlung (§ 39 SGB V), die Beschlüsse zur selbstständigen Ausübung von Heilkunde im Rahmen von Modellversuchen ( § 63 SGB V) und das erste sowie das zweite Pflegestärkungsgesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung. Damit erhalten erstmals alle Pflegebedürftigen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen oder psychischen Einschränkungen betroffen sind. Das Jahr 2016 dient der Vorbereitung des neuen Begutachtungsverfahrens in der Praxis und der Umstellung auf die fünf Pflegegrade sowie die neuen Leistungsbeträge bis zum 01.01.2017.
Folgende Regelungen treten 2016 in Kraft:
• Beratung: Pflegende Angehörige erhalten einen eigenen Anspruch auf Pflegeberatung. Wer Leistungen bei der Pflegeversicherung beantragt, erhält zudem automatisch das Angebot für eine Pflegeberatung.
• Anpassung der Rahmenverträge: Die Rahmenverträge über die pflegerische Versorgung in den Ländern sind von den beteiligten Partnern der Selbstverwaltung an den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff anzupassen. Dazu gehören auch die Vorgaben zur Personalausstattung.
• Pflegesätze und Personalschlüssel: Vor Einführung der neuen Pflegegrade müssen Träger der Pflegeeinrichtungen, Sozialhilfeträger und Pflegekassen die Personalstruktur und die Personalschlüssel der Einrichtungen prüfen und bei Bedarf anpassen. Bis zum 30. September 2016 müssen sie neue Pflegesätze für die Pflegeheime vereinbaren. Bis Mitte 2020 soll ein wissenschaftlich gesichertes Verfahren zur Personalbedarfsbemessung entwickelt werden.


Zusammenfügen, was zusammen gehört...

Zwar lassen sich zurzeit noch eine Reihe von Unterschieden in den Aufgabenbereichen und der Arbeitsweise von Pflegeberatern und Case Managern aufweisen. Doch mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz wachsen die Ansprüche an die Pflegeberatung. Danach soll die Pflegeberatung nicht nur über Pflegebedürftigkeit und Sicherung der Pflege informieren, sondern auch individuelle Empfehlungen zu den verschiedenen Formen der Rehabilitation aussprechen. Dazu müssen umfassende Bedarfsanalysen vorgenommen und stimmige Hilfepläne entworfen werden. Sollen dann noch wie geplant, im Bedarfsfall eine weitergehende Unterstützung und die Zusammenarbeit aller Leistungserbringer koordiniert werden, dann deckt sich diese Aufgabenbeschreibung schon im erheblichen Masse mit dem Aufgabenprofil eines Case Managers. Deren Aufgabenprofil geht über das reine Fall Management hinaus. Case Manager wenden Verfahren und Techniken an, die sich auf Hilfeleistungen sowohl für Einzelne (Fallmanagement) wie auch auf bestimmte Patientengruppen und komplexe Versorgungssettings (Systemmanagement) beziehen.


Zusammenfügen, was zusammen passt...

Da die Inhalte der Ausbildung zur Pflegeberatung und zum Casemanagement große Überschneidungen aufweisen, bietet es sich an, durch eine kombinierte Weiterbildung
eine doppelte Qualifikation zu vermitteln. Diese bietet eine optimale Voraussetzung zur Integration der Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen und Positionen des Versorgungssystems.


Abschluss /Zertifikat  durch Uni Witten/ Herdecke und BaWIG
Pflegeberater § 7a SGB XI und Case Manager (DGCC zertifiziert)

Zugangsvoraussetzung

Pflegefachkräfte
mind. 200 Std. zusätzlicher Weiterbildung

Sozialarbeiter, Therapeuten,
Sozialversicherungsfachangestellte oder
Sozial- oder Heilpädagogen
- Während der Weiterbildung zusätzliches  10-tägiges Pflegepraktikum
- Zusätzlich 2 Präsenztage Pflegegrundlagen


Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen...

Soweit im Rahmen der bisherigen Berufsausbildung bestimmte Qualifikationen bereits ganz oder teilweise erworben wurden und in geeigneter Form nachgewiesen werden, können diese anerkannt werden.

Gut zu wissen...

Der erfolgreiche Abschluss der kombinierten Weiterbildung ermöglicht die Aufnahme des Bachelorstudiums Pflegewissenschaft an der UW/H auch ohne Hochschulreife. Zudem besteht die Möglichkeit, dass bis zu 2 Semester angerechnet werden: Innovative Pflegepraxis (B.A.)
Weitere Informationen finden Sie hier:
siehe http://www.uni-wh.de/studium/studiengaenge/#c965

Lehrgangsleitung:
Marcello Ciarrettino Dipl. Pflegepädagoge
Lehrbeauftrager der Universität Witten/ Herdecke

Otto Inhester  Dipl. Pädagoge
Wiss. Mitarbeiter der Universität Witten/ Herdecke
Lehrbeauftragte der Universität Witten/ Herdecke

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Kursdaten:

Do 14.01.16
Fr 15.01.16
Sa 16.01.16
Do 25.02.16
Fr 26.02.16
Sa 27.02.16
Do 10.03.16
Fr 11.03.16
Sa 12.03.16
Do 26.05.16
Fr 27.05.16
Sa 28.05.16
Do 09.06.16
Fr 10.06.16
Sa 11.06.16
Do 15.09.16
Fr 16.09.16
Sa 17.09.16
Do 03.11.16
Fr 04.11.16
Sa 05.11.16
Do 01.12.16
Fr 02.12.16
Sa 03.12.16

Do 10:00 - 18:00
Fr 09:00 - 17:00
Sa 09:00 - 17:00
zzgl.individuell Termine für Peergroup und Supervision

Veranstaltungsort:

BaWiG GmbH, Ruhrallee 165, 45136 Essen

Referent/in:

Lehrbeaufragte/r der BaWiG GmbH und der Universität Witten/ Herdecke

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Bemerkungen:

Kaffee und Wasser stehen kostenfrei zur Verfügung. Imbiss/Snacks können Sie käuflich in der Nähe erwerben.

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Gebühren

Externe Teilnehmer/innen:

3.200,00 €

DBfK Mitglieder

3.200,00 €

Bildungs-Flatrate IBF Ambulante Pflege

3.200,00 €

Bei Einreichen eines Bildungsschecks/Prämiengutscheins gilt ausschließlich der Preis für externe Teilnehmer.

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